Jede Menge Tee-Spezialitäten:



Die richtige Zubereitung Ihres Tees und sonstiges Wissenswertes:

Schwarztee, Oolong oder Grüntee:

Diese drei Teearten stammen ursprünglich von der gleichen Pflanze ab, der Teepflanze (Camellia sinensis bzw. Camellia assamica), der Unterschied liegt in erster Linie in ihrem Verarbeitungsprozess.

 

Schwarzer Tee: Nach dem Welken und sanftem Quetschen der durchlaufen die Teeblätter einen Oxidationsprozess - das sogenannte Fermentieren - bei dem sich seine zahlreichen aromagebenden Bestandteile entwickeln: Geschmack, Duft und Farbe werden intensiver.

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1 gehäufter Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: 100° C

Ziehzeit: 3 min

Darf Schwarztee länger als 4 min ziehen, erhöht sich sein Gerbstoffgehalt, der Geschmack wird bitterer und er verliert seine anregende Wirkung.

 

Oolong-Tee: So nennt man 'halbfermentierten' Tee, das heißt, dass bei seiner Herstellung die frischen Teeblätter zunächst leicht oxidieren dürfen, dieser Vorgang allerdings nach einigen Stunden mittels Erhitzen der Blätter abgebrochen wird. Danach werden die Blätter gerollt und zuletzt getrocknet. Diese Methode ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich!

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1 gehäufter Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: je nach Oxidationsgrad (Farbe) des Blattes wird Oolong mit 80-90° C heißem Wasser aufgegossen.

Das Teewasser sollte dabei unbedingt vorher aufgekocht worden sein und danach 5-10 min abkühlen.

Ziehzeit: 3 min

 

Grüner bzw. Weißer Tee: Als 'Weißen Tee' bezeichnet man die Blattknospen sowie die noch nicht fertig gereiften Teeblätter. Sie weisen typischerweise einen zarten, weißlichen Haarflaum auf, wodurch dieser Tee zu seinem Namen kam.

Bei der Herstellung von Grüntee behandelt man die Teeblätter nach dem Welken entweder mit Wasserdampf (Japan) oder erhitzt sie in flachen eisernen Pfannen (China), um so pflanzeneigene Enzyme zu inaktivieren und auf diese Weise eine Fermentation zu verhindern. 

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1 gehäufter Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: mit 75° C heißem Wasser aufgießen. Hierfür sollte das Teewasser zunächst aufgekocht und danach 10-15 min abgekühlt werden.

Grüner Tee, der mit erhitztem, aber nicht aufgekochtem Wasser zubereitet wird, kann sein volles Geschmacksspektrum nicht erreichen und schmeckt langweilig. Wird er mit zu heißem Wasser aufgegossen, schmeckt er bitter.

Ziehzeit: 2 min 

 

 

Rooibush-Tee - grün oder rötlich-braun:

Rooibush - eigentlich Rooibos, manchmal auch Rotbusch oder Massaitee genannt - wird in Südafrika im schönen Hochland der Ceder-Gebirgskette nördlich von Kapstadt angebaut. Aufgrund der dortigen klimatischen Bedingungen ist diese Gegend ein idealer Platz für diesen speziellen Kräutertee.

 

Zur Herstellung des rotbraunen, fermentierten Rooibush-Tee beginnt nach der Ernte die Oxidation, die zwischen 8 - 24 Stunden dauert. Diesem Vorgang hat der Rooibush-Tee seinen besonders lieblichen, honigartigen Geschmack und seine kräftige Farbe zu verdanken. Er ist sehr von Natur aus koffeinfrei und mineralstoffreich, hilft bei Verdauungsproblemen und ist von Kleinkindalter an sehr beliebt und bekömmlich.

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1-1,5 gehäufte Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: 100° C

Ziehzeit: 8-10 min

 

Grüner Rooibush-Tee: Der erst seit dem späten 20. Jahrhundert hergestellte grüne Rooibush-Tee wird nach der Ernte direkt an der Sonne getrocknet.  Dieser Vorgang erhält die rooibusheigenen Vitamine und seinen im Vergleich mit dem fermentierten Rooibush-Tee deutlich sanfteren und fruchtigeren Geschmack.

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1-1,5 gehäufte Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: mit ca. 75° C heißem Wasser aufgießen. Hierfür sollte das Teewasser zunächst aufgekocht und danach 10-15 min abgekühlt werden.

Ziehzeit: 8-10 min 

 

 

Früchte- und Kräutertee:

Früchte- und Kräutertees sind nicht nur herrlich aromatisch, sie haben auch meist einen hohen Vitamingehalt. Darüber hinaus bieten sie uns eine hervorragende zuckerfreie sowie günstige Alternative zu handelsüblichen Erfrischungsgetränken.

Die Basis der meisten Früchtetees besteht aus Hibiskusblüten, Hagebuttenschalen und Apfelstücken. Beeren, kandierte Früchte, Zitrusschalen sowie Gewürze geben der jeweiligen Früchtemischung ihren individuellen Geschmack.

Früchtetees ohne Hibiskusblüten nennen wir 'magenmilde Früchtetees'. Diese schmecken genauso aromatisch, allerdings nicht sauer und sind darüber hinaus meist bekömmlicher, da Früchtetee ohne Hibiskus zu den basischen Lebensmitteln zählt.

Kaum eine Teeart ist so vielseitig und unterschiedlich in Geschmack und Eigenschaften wie der Kräutertee. Und es gibt wohl kaum ein Wehwehchen, gegen das nicht ein sprichwörtliches Kraut gewachsen ist!

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1-1,5 gehäufte Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: 100° C

Ziehzeit: 8-10 min

 

Mate-Tee: Yerba Mate ist ein koffeinhältiger Kräutertee, der in Südamerika beheimatet ist. Er ist sehr vitamin- und mineralstoffreich, wirkt konzentrationsfördernd, hungerstillend und leicht euphorisierend. Sein Geschmack ist fruchtig-herb mit einer feinen Rauch-Note. 

 

Die perfekte Zubereitung:

Dosierung: 1-2 gehäufte Teelöffel pro 1/4l Wasser

Temperatur: mit ca. 75° C heißem Wasser aufgießen. Hierfür sollte das Teewasser zunächst aufgekocht und danach 10-15 min abgekühlt werden.

Ziehzeit: 8-10 min



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