Druckansicht - Mittwoch 8. Februar 2012
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Schwarz - Oolong - Grün...

Wo liegt der Unterschied?


Grüner Tee, Schwarzer Tee und Oolong stammen ursprünglich von der gleichen Pflanze ab -

der Unterschied liegt allein im Verarbeitungsprozess:

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Nach dem Welken der Blätter durchläuft der zukünftige Schwarztee

einen Oxidationsprozess - das sogenannte Fermentieren - bei dem

sich seine zahlreichen aroma-gebenden Bestandteile entwickeln.

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Bei der Herstellung von Grünem Tee hingegen behandelt man

die Blätter nach dem Welken entweder mit Wasserdampf

(japanischer Grüntee) oder erhitzt sie in flachen eisernen Pfannen (chinesischer Grüntee), um die pflanzeneigenen Enzyme

zu inaktivieren und so eine Fermentation zu verhindern.

 

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Eine Besonderheit stellt der Oolong-Tee dar:

Oolong-Tee ist ein 'halbfermentierter' Tee, das heißt, dass bei seiner Herstellung die frischen Teeblätter nur am Rand fermentieren.

Diese Methode ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich!

Die Teeblätter einiger Teesorten werden vor dem abschließenden Trocknen gerollt (zB Gunpowder)

oder gedreht (zB Guanxi 'White Downy').

Das qualitative Sortieren des Tees beendet den Verarbeitungsprozess.

 



Rooibush-Tee - beliebt und gesund

Das perfekte Getränk für Jung und Alt!

 

Rooibush-Tee - auch Rotbusch, Rooibos oder Massaitee genannt - wird in Süd-Afrika im schönen

Hochland der Ceder-Gebirgskette in der Nähe von Kapstadt angebaut. Aufgrund der dortigen

klimatischen Bedingungen ist diese Gegend ein idealer Platz für diesen speziellen Kräutertee.

Die Urpflanze 'Aspalathus Linearis' ist den Botanikern bereits seit 1772 bekannt.

Zur Tee-Gewinnung werden die Zweige dieser 'Ginster-ähnlichen' Strauchpflanze unter strenger

hygienischer Kontrolle geerntet und zerkleinert.

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Der relativ selten erhältliche grüne Rooibush-Tee wird im Anschluss

nur getrocknet, was garantiert, dass er uns nicht nur eine sprudelnde Mineralstoff-Quelle, sondern auch eine wahre Vitaminbombe ist!

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Zur Herstellung der bekannteren rotbraunen Rooibush-Teevariante

beginnt nach der Ernte die Fermentation, die zwischen 15 - 20 Stunden dauert. Diesem Vorgang hat der Rooibush-Tee seinen besonders lieblichen, honig-artigen Geschmack und seine kräftige Farbe zu verdanken, der grüne Rooibush-Tee hingegen schmeckt etwas frischer.

Bei der Produktion der Rooibush-Tees werden keinerlei Zusätze verwendet, es handelt sich hierbei

also um ein reines Naturprodukt. Er ist im Vergleich zu Schwarzem und Grünem Tee koffeinfrei und

sehr mineralstoffreich (er versorgt uns vor allem mit dem Mineralstoff Eisen), vielerlei Gerbstoffe

(Freie-Radikale-Fänger!), hat einen sehr niedrigen Tannin-Gehalt und bittert wenn er mal länger stehen

bleibt nicht nach.

 



Früchte-'Tee'?

Diese Teeart trägt den Namen 'Tee' eigentlich zu unrecht, da sie nicht von der Teepflanze abstammt.

 

Die ähnliche Zubereitungsart (Übergießen mit heißem Wasser) rechtfertigt wohl die gleiche Bezeichnung...

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Früchtetees sind nicht nur lecker, sondern haben auch einen hohen Vitamingehalt. Sie bieten uns eine hervorragende zuckerfreie sowie günstige Alternative zu handelsüblichen Erfrischungsgetränken.

Die Basis der meisten Früchtetees besteht aus Hibiscusblüten, Hagebuttenschalen, Weinbeeren und

Apfelstücken. Hibiscusblüten und Hagebuttenschalen sorgen für die schöne dunkelrote Farbe und den

leicht säuerlichen Geschmack. Werden sie weggelassen (wie zB bei den 'magenmilden Früchtetees')

ist der Tee bekömmlicher, da er dann zu den basischen Lebensmitteln zählt.

 

Weinbeeren und Apfelstücke runden den Tee ab und geben ihm eine mild-aromatische Süße.

Je nach Zusammenstellung der Zutaten wird eine eher milde oder säuerliche Tee-Basis geschaffen,

die mit weiteren Früchten, Blüten, Aromen und Gewürzen verfeinert wird.

 

 


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TEEHAUS INDOLERO - BÖHEIMGASSE 2 - 2700 WIENER NEUSTADT - MO - FR 9:30 - 18:00 SA 9:30 - 13:00
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